Kurz nach 1200 wurde die Stadt Zug gegründet, quasi auf der grünen Wiese. Ältere Siedlungskerne wurden nicht in die Gründungsanlage einbezogen. Zwischen 1478 und 1528 erhielt sie ihre bis heute einzige planmässige Erweiterung. Die Fläche des ummauerten Stadtgebiets wurde dabei fast versechsfacht. Ab dem 19. Jahrhundert wuchs die Stadt zunächst nach Norden, der Bahn entgegen, im 20. Jahrhundert schliesslich auch nach Westen und Osten. Heute verschwimmen die Grenzen zu den Nachbargemeinden Cham, Steinhausen und Baar zunehmend.
Bauforscherin und Kunsthistorikerin Dr. Brigitte Moser und Stadtarchivar und Historiker Thomas Glauser nehmen Sie mit auf einen Rundgang, um diesen städtebaulichen Entwicklungen vor Ort nachzuspüren.